Massey Ferguson präsentiert: Mähdrescher für 2030
Massey Ferguson gibt einen kurzen Einblick, wie der Mähdrescher in 20 Jahren aussehen wird.
Dieses Konzept wurde von Herrn Henry Parnell, einem Fahrzeugtechnik-Studenten der Coventry Universität, erstellt. Er wählte für seine Abschlussarbeit die Neugestaltung des Mähdreschers, anstelle des Entwurfs eines Sportwagens.
| Damit erhielt er den Ehrenpreis für seine Diplomarbeit. Henry arbeitete eng mit Massey Ferguson in Abbey Park, Stoneleigh, UK zusammen, um diesen unglaublich interessanten Mähdrescher, mit acht 65 PS Elektro-Radnabenmotoren in 800 mm breiten Reifen, einem 700 PS-Motor und einem 18 m (60 ft) Schneidwerk, zu entwickeln. Ein Wabendesign reduziert das Chassisgewicht und stellt sicher, dass der Mähdrescher stabil genug für den Feldeinsatz ist. |
Die Maschine, genannt "Mähdrescher 2030“ ist ein Knicklenker, welche alle Dreschvorgänge im vorderen Teil integriert hat. Der Korntank mit einer Kapazität von 18.000 oder 24.000 Liter, sowie die Strohzerkleinerung und Verteilung sind im hinteren Teil eingebaut.
Die Korntankentleerung mit 200 Liter pro Sekunde erfolgt über ein Gebläse-System anstatt Förderschnecken, wodurch Gewicht gespart wird. Jeder Radnabenmotor ist unabhängig zu steuern, sodass je nach Bedarf, entsprechend der Korntankfüllung und Hanglage, die notwendige Leistung zu den einzelnen Rädern zugeführt werden kann.
Da alle Dreschantriebe elektrisch sind, wird die Wartung durch einen einfachen Zugang rund um die Maschine sehr vereinfacht. Der Separations-Bereich wird voraussichtlich 11.4 m2 groß – also fast doppelt so groß, wie der vom MF 9280 DELTA, der vor kurzem vorgestellt wurde.
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